#99fotografen machen #99blogparaden
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#99fotografen machen #99blogparaden

Die Zeit ist doch irgendwie schnell rumgegangen: 99 Wochen lang haben 99 Fotografen über ihren Alltag auf Twitter im Account @99Fotografen berichtet. Jetzt ist 99Fotografen vorbei und zum Abschluss gibt es eine Blogprade. Auch ein Nachfolgeprojekt ist gestartet.

Blogparade zum Abschluss von 99Fotografen

Jede Woche ein anderer Fotograf, ein anderes Tätigkeitsfeld, eine andere Herangehensweise, eine andere Sichtweise. Der eine hat mal mehr getwittert, der andere weniger. Der eine Fotograf mehr über seine Arbeit, der andere hat mehr philosophiert, der nächste hat einen Blick in seine unternehmerischen Tätigkeiten gegeben. Der eine ist Profifotograf, der andere mehr leidenschaftlicher Freizeitfotograf. Spannend, interessant und informativ war es immer wieder. Man hat sich vernetzt, Kontakte sind entstanden, erste Treffen gab es. Eines der ersten Treffen der 99Fotografen hatte ich im Mai 2014 hier in Kassel organisiert und wir haben uns in einer kleinen Gruppe aufgemacht, um die interessanten Foto-Hotspots in der nordhessischen Großstadt zu erkunden. Und ich freue mich jetzt schon auf das Abschlusstreffen in Magdeburg Anfang September.

99fotografen: Fotograf Karsten Socher aus Kassel war Nummer 17
Im Dezember 2013 war ich als teilnehmender Fotograf Nummer 17 beim Twitter Projekt 99Fotografen

99 Wochen – eigentlich eine lange Zeit. Das sind fast zwei Jahre. Ende August 2013 ist das Projekt, organisiert von Johannes Mairhofer aus München gestartet. Ich war Nummer 17 und habe in der Woche vor Weihnachten 2013 aus der Schweiz getwittert, während ich dort den Weltcup in Skispringen fotografiert habe. Eigentlich ein schlechter Zeitpunkt, war doch die mobile Internetverbindung außerhalb des Pressezentrums und des Hotels nicht so gut.

Am heutigen Sonntag endet das Projekt. Zum Abschluss hat Organisator Johannes Mairhofer noch mal ein kleines Projekt gestartet: #99blogparaden. In seinem eigenen Blog soll man einige Fragen beantworten. Und dieser Aufforderung komme ich hiermit gerne nach:

Bist du Hobby- oder Berufsfotograf?

Ich bin Berufsfotograf.

Wie kamst du zur Fotografie?

Ganz Klassisch – als Kind habe ich schon gerne mit den Kameras vom Opa und Papa fotografiert. Selbst die Retina meiner Mama war vor mir nicht sicher. So musste kommen, was kommen musste. Der Weihnachtsmann schenkte mir Weihnachten 2013 eine Kodak Disc, mit der ich immer alles dokumentierte. Später – das war in der achten Klasse um 1988 – wurde im Physikunterricht das Geheimnis gelüftet, wie Bilder optisch entstehen. In in der neunten Klasse kam ich in das Fotolabor und war ab da in jeder Freistunde. Schnell war ich der rasende Schulfotograf unserer Schülerzeitung.

Dann ging alles sein Weg. Nach der Realschule bin ich zum Fotofachlaborant ausgebildet wurden – noch klassisch mit vergrößern der Bilder von Hand und dem entwickeln analoger Filme. Dann habe ich eine Lehre zum Porträtfotografen sowie Hochzeitsfotografen absolviert. Mit knapp 24 Jahren war ich einer der jüngsten Fotografenmeister. Währenddessen war ich Filialleiter in einem Fotofachgeschäft. Und seit 2000 schlage ich mich als freiberuflicher Fotograf durch das Leben.

Was sind deine fotografischen Schwerpunkte?

Ich bin klassisch-handwerklich geschulter Fotofachlaborant, Fotograf, Fotografenmeister und Bildjournalist. Ich konzentriere mich auf den Fotojournalismus, die Businessfotografie, die Eventfotografie und Hochzeitsfotografie. Seit neuestem fotografiere ich als Businessfotograf in Geschäften 360°-Panoramafotos, aus denen ein virtueller Rundgang für Google Street View Trusted (ehemals Google Business View) entstehen. Dazu später mehr in meinem Blog. In meinem Portfolio auf www.KS-FOTOGRAFIE.net gibt es viele Arbeitsproben zu sehen. Also mal sehen, was die Zukunft bringt.

Bist du Künstler oder Unternehmer?

Unternehmer.

Was machst du in 10 Jahren?

Hoffentlich immer noch fotografieren und immer noch in der Welt der Fotografie zu Hause zu sein. Aber bis dahin wird es noch einen großen Wandel in der Branche geben. Und wenn ich sehe, wie viele Kollegen zwischenzeitlich aufhören zu fotografieren, weil die Aufträge zurückgehen, muss man doch etwas ins Grübeln kommen. Einige satteln um, werden Lastwagenfahrer oder Erzieher. Der Tagesjournalismus legt kein Wert mehr auf gute Bilder, Profifotografen sind dort nicht mehr so gefragt. Viele Freizeitfotografen machen den Markt kaputt, weil sie die Preise unterbieten. Und es gibt Unternehmen, die versuchen die Preise bis auf den Boden zu drücken, verweigern die Übernahme von Spesen. Und die Honorare decken teilweise nicht mehr die Herstellungskosten.

Hast du Vorbilder?

Ja. Aber das wechselt auch, je nachdem wie sehr man sich mit einzelnen Themen beschäftigt. Ich finde auch, man sollte welche haben, um sich Ziele zu setzen. Und um diese Vorbilder zu analysieren. Am Ende stellt man fest, die Vorbilder kochen auch nur mit Wasser. Nur Sie servieren Wasser wie Champus …

Auf Instagram gibt es mittlerweile das Nachfolgeprojekt 99instagramers. Diesmal organisiert von Torsten Maue, mehr auf der Webseite www.99instagramers.de – mal sehen, ob ich auch dabei sein werde 🙂

Verfolgen Karsten Socher:

Fotograf und Fotojournalist in Kassel

Klassisch-handwerklicher Fotografenmeister und Bildjournalist in Kassel - Pressefotograf | Hochzeitsfotograf | Businessfotograf | Eventfotograf | Neu: 360°-Panoramafotografie von Geschäften für Google Business View

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